Donnerstag, 24 September 2020

90 Jahre und kein bisschen müde (Schwäbische)

Die Wurzeln der Zwiefalter Narren reichen bis in das Jahr 1929 zurück. Die Historie der Fasnet steht im engen Zusammenhang mit der Geschichte des ehemaligen Klosters. Die beiden Hauptfiguren der Zwiefalter Fasnet – der „Klosterrälle“ und der „Zwiefalter Hansel – finden in der klösterlichen Literatur erste Erwähnung. Das 90-jährige Jubiläum wird am 16. und 17. Februar groß gefeiert – mit Narrenparty, Narrenbaum stellen ud einem großen Umzug am Sonntag.

Dem jahrhundertelangen, losen Fasnetstreiben im Klosterort wurde am 15. März 1929 mit der Gründung eines Narrenvereins eine Struktur gegeben. Statt des bisherigen Komitees wurden ein Vorstand und ein Aktionsausschuss gewählt, ein Gründungsprotokoll liegt vor und auch ein Einladungsplakat für die „Zwiefalter Fastnacht 1929“ ist noch vorhanden. In den Aufzeichnungen ist ein „Klosterrälling“ (Gipsfigur) erwähnt und schon bald setzte sich der Narrenruf „Rälle - hui“ durch. 1935 trat zum ersten Mal ein „dicker Mann“ an der Zwiefalter Fasnet auf. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war Zwiefalten für die gesamte Zwiefalter Alb der Anziehungspunkt an der Fasnet mit seinem weithin bekannten Umzug am Fasnetsdienstag.

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Zwiefalten Freundschaftstreffen ist in Planung (Schwäbische)

Dicht gedrängt bis in den Flur hinaus saßen über 50 Mitglieder der Narrenzunft „Rälle“ Zwiefalten bei der Mitgliederversammlung – gerade so wie bei vielen Fasnetsveranstaltungen im abgelaufenen Vereinsjahr. Auch im kommendedn Jahr gibt es bei den „Rälle“ einiges zu feiern – unter anderem das 90-jährige Bestehen der Zunft. Ein Novum bei der Versammlung war die Ernennung von Karl Waidmann zum ersten Ehrennarr.

Nach der Totenehrung erinnerte der umfangreiche Jahresbericht nochmal an ein erfolgreiches Narrenjahr 2018 mit einer kurzen, aber heftigen Saison. In guter Zusammenarbeit mit der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON) wurden, getragen von Tradition und Brauchtum, vom 14. Januar bis 13. Februar zahlreiche Ausfahrten vorgenommen. In bewährter Form wurde die Zwiefalter Hausfasnet gefeiert. Die Saison-Abschlusssitzung der Zunfträte und Obermaskenträger im Sommer fand in diesem Jahr im Dobel-Spatz statt. Jochen Fundel bedankte sich herzlich bei allen Hästrägern, Aktiven und Vereinsmitgliedern für die Unterstützung in der vergangenen Fasnetssaison.

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Heudorf Ringlinde im Schelmenland ist 8,82 Meter hoch (Schwäbische)

Zum 14. Mal ist in Heudorf die Ringlinde der VFON (Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte) gemessen worden. Dazu trafen sich die seit diesem Tag 27 Zünfte der Vereinigung im Dorfgemeinschaftshaus in Heudorf – denn als weiterer Höhepunkt wurde die Narrenzunft Lauterach aufgenommen.

31 Mal wurde in Zwiefalten die Ringlinde gemessen. Das erste Mal am 11.11.1971. Und seit 14 Jahren nun in Heudorf – im Schelmenland, wie Rainer Hölz, Zunftmeister in Heudorf, bei seiner Begrüßung sagte. VFON-Präsident Reinhard Siegle sprach in seiner Begrüßung vom „Jammern auf hohem Niveau“, das gerade üblich sei und appellierte: „Lasst das Jammern an der Fasnet bleiben.“ Um seine Worte zu unterstreichen, hatte er ein Gedicht gemacht, das mit den Worten „wir bleiben fröhlich und gelassen“ endete.

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Lauterach Wechsel im Vorstand des Lauteracher Narrenvereins (Schwäbische)

Die Hauptversammlung des Fasnetsvereins Lauterach hat am Samstag im Sportheim Lauterach stattgefunden. Dabei gab es einige Neuerungen im Vorstand sowie viele neue Mitglieder und neue Hästräger. Aus persönlichen Gründen gab Gründungsmitglied Reinhard Eppensteiner den Vorsitz ab. Einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt wurde Daniel Buck.

1994 ist der Fasnetsverein Lauterach aus den bereits vorhandenen Bära und Schnegga entstanden. Reinhard „Jimmy“ Eppensteiner war von 1994 bis 2010 Gruppenleiter der Bära und wurde 2010 Zunftmeister. Als solcher konnte er einen Großteil der aktuell 230 Mitglieder des Vereins, von denen 130 aktive Hästräger sind, zur Generalversammlung im Sportheim begrüßen. Schriftführerin Stephanie Braig vermeldete, dass zur Fasnet 2018 der Verein 222 Mitglieder hatte und aufgrund des Zustroms junger Leute weiteres Wachstum auf 230 Mitglieder angesagt war – und das bei 600 Einwohnern in Lauterach. Als Höhepunkte des Jahres nannte sie den Hausumzug und die einstimmige Aufnahme des Fasnetsvereins in die Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON) beim Konvent in Ostrach.

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Reime, Späße, Krautnudeln (Schwäbische)

Nach alter Tradition hat die Narrenzunft Moorochs Mitglieder, Freunde und Gönner der Buchauer Fasnet am 11. 11. zum gemütlichen Beisammensein und natürlich zum Krautnudelessen eingeladen. Nach dem Einzug der Zunftspitze wurde die Moorochsenhymne gesungen, von Michael Wissussek mit der Quetschkommode begleitet.

Proppenvoll war der Saal Tiefenbach im Bad Buchauer Kurzentrum, schließlich fiel der 11. November in diesem Jahr auf einen Sonntag, was auch dem arbeitenden Volk die Möglichkeit gab, bei den Feierlichkeiten dabei zu sein. Zunftbüttel Alois Glaser verlas seine Bekanntmachung zur Fasnet – aber es gehe nur dagegen und das sei doch auch schön. Auch kam er auf das singende Mädle aus Burladingen zu sprechen.

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Bad Buchau Zentrales Ringtreffen zum Jubiläum (Schwäbische)

Große Ereignisse werfen bei den Gabelzünften Bad Buchau, Dürmentingen, Ertingen und Heudorf ihre Schatten voraus. Diese rüsten sich bereits seit vielen Monaten für das große Jubiläumsringtreffen „50 Jahre VFON“vom 8. bis 10. Februar in Bad Buchau.

Die Narrenzünfte Moorochs aus Bad Buchau und Gloggasäger aus Ertingen sowie die Dürmentinger Dreiviertelsnarren und die Schelmenzunft aus Heudorf sind gemeinsamer Ausrichter dieses Jubiläumsringtreffens der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON). Die Gabelzünfte haben sich darauf verständigt, das komplette Ringtreffen gemeinsam in Bad Buchau auszurichten. Ein Novum innerhalb der Vereinigung und richtungsweisend, um in Zukunft auch kleineren Zünften die Möglichkeit zu geben, sich nach ihren Möglichkeiten an einem Ringtreffen zu beteiligen.

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