Freitag, 24 Januar 2020

Gammertingen Narrenzunft Horig richtet das Ringtreffen im Jahr 2023 aus (Schwäbische)

Die Gammertinger Narrenzunft Horig hat ihre jährliche Generalversammlung abgehalten. Zunftchef Harry Vojta leitete – wie immer – humorvoll und souverän die Versammlung. Schriftführerin Irene Bögle stellte ihr Amt zur Verfügung, neu gewählt wurde Alexander Bollmann.

Zunächst arbeiteten die Narren die Tagesordnung ihrer Generalversammlung ab. Schriftführerin Irene Bögle blickte auf das vergangene Jahr mit seinen vielen Höhepunkten zurück. Ihre Ausführungen wurden zwischendurch von Zunftmeister Vojta ergänzt. Im Ausblick konnte der Zunftmeister verkünden, dass die Gammertinger Narrenzunft sich erfolgreich für das große Ringtreffen der Vereinigung oberschwäbischer Narren (VFON) im Jahr 2023 beworben habe. Er bedankte sich bei der unkomplizierten und uneingeschränkten Unterstützung durch die Stadt und richtete den Wunsch der Narren an Bürgermeister Holger Jerg: „Bis zum Ringtreffen 2023 brauchen wir unbedingt unsere neue Stadthalle“, so Vojta. Holger Jerg griff dies natürlich in seiner Ansprache an die Versammlung auf und sprach über die unabdingbare Notwendigkeit der Stadthalle und dass Gammertingen sich die Halle leisten könne, auch wenn die neueste Kostenberechnung mit zwölf Millionen Euro erschreckend hoch sei. Er stellte die zu erwartenden Zuschüsse und den Vorsteuerabzug entgegen, was die Kosten für die Stadt nochmal deutlich reduziere.

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Obermarchtal Viele Vorschriften ärgern Narren (Schwäbische)

Vertreter von 14 Narrenverbänden haben sich am Samstag zur „49. Arbeitstagung Südwestdeutscher Narrenvereinigungen und Narrenverbänden“ im Bildungshaus des Obermarchtaler Klosters getroffen. Am Rand der Tagung hat sich die Schwäbische Zeitung mit Reinhard Siegle, Präsident der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte VFON, Roland Wehrle, Präsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte VSAN, und Rainer Hespeler, Präsident der Narrenverinigung Hegau-Bodensee, unterhalten.

„Wichtigstes Thema der Tagung war der Runde Tisch mit dem Innenminsiterium“, so Roland Wehrle. Stetig strenger werdende Vorschriften und Auflagen für Fasnetsveranstaltungen auf der Straße und in Hallen machen den Obernarren seit Jahren Kopfzerbrechen. „Wir sind jetzt auf einem guten Weg, Verbesserungen herbeiführen zu können“, betonte Wehrle. Reinhard Siegle erklärt: „Einerseits ist der Normenkontrollrat Baden-Württemberg dabei, eine intensive Bestandsaufnahme der einschlägigen Vorschriften zu machen und andererseits haben wir uns bereits zwei Mal mit dem Innenministerium zum Runden Tisch getroffen, um über Probleme mit Sicherheitsauflagen, Datenschutz, Brandschutz oder Hygieneverordnungen zu diskutieren. Im Mai steigt das dritte Treffen in Stuttgart.“ Einig waren sich die drei Narrenpräsidenten, dass ihre Anliegen im Ministerium ernstgenommen werden und dass sich „bald was in dieser Sache bewegen wird“.

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Wenn aus Fasnet etwas "Immaterielles" wird (Schwarzwälder Bote)

us dem ganzen Südwesten kamen sie am Samstag angereist, die Brauchtumshüter der Schwäbisch alemannischen Fasnet, um sich im schmucken Zunftheim der Ergenzinger Narren auszutauschen und Erfahrungen weiter zu geben.

Rottenburg-Ergenzingen. Eingeladen zu dieser jährlich stattfindenden Veranstaltung hatte dieses Mal der närrische Freundschaftsring Neckar Gäu. Von den insgesamt 13 närrischen Vereinigungen im Südwesten waren zehn der Einladung gefolgt.

Nach den Willkommensgrüßen durch Ergenzingens Ortsvorsteher Reinhold Baur und Ringpräsident Thomas Fischer stand zunächst ein Besuch im Narrenmuseum "Milchhäusle" auf der Tagesordnung. Dann ging es unter der Federführung von Neckar-Gäu-Brauchtumsmeister Jakob Holocher aus Eutingen ins "Eingemachte". Was dann so lapidar auf der Tagesordnung stand, nämlich die Abfrage, wie denn bei den jeweiligen Verbänden in Sachen "immaterielles Kulturerbe" der aktuelle Stand sei, barg dann doch erheblichen Zündstoff.

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Verdiente Narren geehrt (Schwäbische)

Seit vielen Jahren sind Michael Bader, Stephan Fischer und Herbert Ott für die Narrenzunft Rälle ehrenamtlich im Einsatz. Die Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON) würdigte dieses Engagement nun im Rahmen des Zunftmeisterempfangs vor dem Narrensprung am Fasnetssonntag. Brauchtumsmeister Elmar Herter überreichte den Narren die bronzene Ehrennadel.

Michael Bader sei schon lange als Maskenträger dabei. Im Jahr 1999 nahm er sich der Technik beim Zunftball an, 2009 folgte die Wahl in den Zunftrat. Als Verantwortlicher für Licht, Ton und Technik garantiere und verbessere er bis heute die Qualität derer in der Rentalhalle. „Ein wahres Organisationstalent, dem der Schalk im Nacken sitzt und der sein Herz an der richtigen Stelle trägt“, so Herter im Namen der Narrenzunft.

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Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte feiert in Ertingen (SWP)

Die VFON feierte am Samstag ihr 50-jähriges Bestehen. Zelebriert wurde dieser besondere Anlass in der Kulturhalle in Ertingen mit einem großen Bankett.

Ein wenig Fasnets-Atmosphäre machte sich am Samstag in der Kulturhalle in Ertingen breit. Kein Wunder, denn die Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte feierte ihr 50-jähriges Bestehen und zwar an jenem Ort, an dem erste Überlegungen zu ihrer Gründung angestellt wurden. Mit Fritz Eisele – damals Zunftmeister in Scheer - war der letzte noch lebende Mann der ersten Stunde unter den Gästen und wurde mit stehenden Ovationen gefeiert.

Hochkarätiges Publikum

Die Bedeutung des Jubiläums wurde auch in der Gästeliste deutlich. Regierungspräsident Klaus Tappeser war mit seiner Frau Priska nach Ertingen gekommen. Der Biberacher Landrat Dr. Heiko Schmid und sein einstiger Kollege aus Sigmaringen, Dirk Gaerte, ebenfalls in Begleitung seiner Frau Regine, sangen das Ringlinden-Lied inbrünstig mit. Eine ganze Reihe von Bürgermeistern machte den Narren die Ehre, unter ihnen der Zwiefalter Schultes Matthias Henne.

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Obermarchtal/Stuttgart Obermarchtaler Narren zu Besuch beim Ministerpräsidenten (Schwäbische)

Beim närrischen Staatsempfang des Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann sind am Mittwoch auch Vertreter der Obermarchtaler Zunft mitsamt Bürgermeister Martin Krämer dabei gewesen.

 „Bätscher“ für Kretschmann

„Ich geb’ das Zepter aus der Hand. Regiert Ihr Narren jetzt im Land“, rief Kretschmann den rund 200 Narren entgegen. Unter ihnen waren 15 Narren aus Obermarchtal, da Reinhard Siegle, Ehrenzunftmeister und Präsident der Vereinigung freier oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON), den Reigen der Maskenträger anführen durfte. Bei seiner Rede staubte er den Ministerpräsidenten ab, gab ihm einen Obermarchtaler „Bätscher“, ein närrisches Lärminstrument der Marchtaler Hästräger, um ungebetene Krawallmacher aus dem Landtag zu vertreiben.

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