Mittwoch, 12 August 2020

Bräutelzunft Scheer / Donau

Bräutelzunft Scheer / Donau

ScheerDas traditionsreiche Städtchen Scheer ist romantisch eingebettet in einer Flußschleife der oberen Donau. Ihren Namen erhielt die kleinste Stadt im Landkreis von den Felsklippen, früher Scerrae genannt, welche in Scheer als Abschluß des Oberen Donautales noch einmal auftreten.

Das Bräuteln, ist der Hauptbestandteil der Scheeremer Fasnet. Der Ursprung geht bis zum 30jährigen Krieg zurück. Damals wurde die Grafschaft im hochfürstlichen Schloß in Scheer ausgeplündert, und durch die Pest war die Einwohnerzahl von 800 auf 300 gesunken.

Narrenruf :  Zi - U, Zi - U, Zi - U

www.zi-u.de

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Der Mußbrenner

Mussbrenner2Der Mußbrenner ist die jüngste Fasnetsfigur in Scheer.Das gelbe Häs, das in eine geschwungene Zipfelhaube ausläuft, gleicht mit seinen dunkel- und hellroten Streifen einer lodernden Flamme.Die Figur erinnert an ein Ereignis aus dem Jahre 1827: Ein wohlbekannter Ratsherr in Scheer wollte ein Haus anzünden, aber dieses Vorhaben gelang ihm nicht und er schrie immerzu: ”s´muas brenna, s´muas brenna”.

Der Rußler

RusslerDer Rußler, auch großer Fasnetsnarr genannt, wird dem heidnischen Brauchtum zugeordnet.
Der Rußler erinnert an den alten Dämonenglauben, wobei die schwarze Zunge an die Pest erinnern soll.

Der Hanswurst

Hans Wurst 1Der Hanswurst (Einzelmaske) ist dem Höfischen Brauchtum entnommen.

Das Brautpaar

Im Mittelpunkt des Geschehens steht am Fasnachtsmontag (der Haupttag der Scheerer Fasnacht) das Brautpaar, das von zwei neuvermählten Gesellen dargestellt wird. Zuvor lädt der Obergeselle mit zwei seiner Bräutlergesellen die seit der letzten Fasnet neuvermählten und zugezogenen Personen in Scheer zum Bräuteln ein.

Brauchtum braucht Partner