Mittwoch, 12 August 2020

Schelmenzunft Heudorf / Bussen

Zunftbeschreibung

HeudorfDie Geburtsstunde der heutigen Schelmenzunft ist der 9. Februar 1948. An diesem Tag gründeten 25 junge Heudorfer den Narrenverein. Im Mittelpunkt des Fasnetsgeschehens stand vor allem die Straßenfasnet am Fasnetssonntag.
Nach einigen Überlegungen wurde 1975 der Heudorfer Schelm geboren, da die Gardeuniform mit ihrem karnevalistischen Aussehen nicht mehr in die oberschwäbische Fasnetslandschaft passte.

Narrenruf :  Ätsche  -  Gätsche

www.schelmenzunft-heudorf.de

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Der Heudorfer Schelm

HeudorferSchelm2Hintergrund dieser Figur ist ein Flurstück namens “Schelmenwiesen” das eine alte Flurkarte aus dem Jahre 1812 ausweist. Laut Überlieferungen spielte sich auf diesem Flurstück so mancher schelmische Streich ab. Schelmen sind gewitzte, lustige und allzeit zu Streichen aufgelegte Personen. Und so treten die Hästräger der Schelmenzunft auch auf. Unterstützt wird dies durch die Holzmaske, die einen freundlichen, mit der langen Nase und den verengten Augenschlitzen aber auch neckischen Ausdruck hat.. Mit der Entstehung des Schelms wurde der Narrenverein zur Schelmenzunft Heudorf umgetauft. Seither ist die Schelmenzahl stetig gewachsen und zählt heute gut 100 Hästräger, davon etwa 20 Kinder. Der Narrenruf der Schelmen ist “Ätsche-Gätsche”. Neben den Umzügen der Schelmen wird auch der Brauch der Hausfasnet weiter gepflegt.

Brauchtum braucht Partner