Donnerstag, 20 Februar 2020

Narrenzunft Herbertingen

Zunftbeschreibung

HerbertingenDer Strohbutzen dürfte eine der ältesten Fasnetsfiguren im oberschwäbischen Raum sein. Nach Berichten alter und älterer Herbertinger Einwohner, haben sich in früheren Jahren die Schulkinder in Stroh einbinden lassen. Man verwendete dafür Haberstroh.Danach gingen die Schulkinder von Haus zu Haus, um ein sogenanntes ,,Fasnetsgeld" zu erbetteln.

Narrenruf :  It heina - s'geit a Fasnet

www.it-heina.de

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Der Strohbutz

Strohbutza2Der Strohbutzen dürfte eine der ältesten Fasnetsfiguren im oberschwäbischen Raum sein. Nach Berichten alter und älterer Herbertinger Einwohner, haben sich in früheren Jahren die Schulkinder in Stroh einbinden lassen. Man verwendete dafür Haberstroh.Danach gingen die Schulkinder von Haus zu Haus, um ein sogenanntes ,,Fasnetsgeld" zu erbetteln. Dabei haben sie nachfolgenden Vers aufgesagt:
Fliagt a Vögele übers Feld, gib mir au a Fasnetsgeld,
aber it so wenig, oder i sags dem Kenig.

Der Weckazwinger

Weckazwenger2Der Name kam um die Jahrhundertwende auf. Damals, und noch bis vor dem zweiten Weltkrieg und auch noch kurz danach, wurden noch die sogenannten Bittgänge abgehalten, d.h., die kirchlichen Gemeinden besuchten sich gegenseitig in Bittprozessionen, die über Felder u. Fluren gingen. Sicher bekamen die Bittgänger bei den langen Gängen, die sich zum Teil manchmal über 15 Kilometer erstreckten, auch Hunger und Durst. Deshalb standen vor den Kirchen Marktweiber, die Wecken feilhielten.Der Sage nach war es dann so, daß, wenn die Nachbargemeinden nach Herbertingen kamen, Wecken und Brot für jeden Bittgänger ausreichend vorhanden waren, während, wenn die Herbertinger ihre Nachbarn besuchten, Brot und Wecken immer zu wenig waren und sogar nachgebacken werden mußte.

Das Schrättale

SchraettelaDie Schrättalastellen eine Magd dar, die alle Nacht ihre Wanderung als Schrättele antreten mußte.
Das „Schrättele“ zeigt das Gesicht eines alten, grießgrämigen Weibleins.


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