Mittwoch, 12 August 2020

Narrenzunft Blockstrecker Daugendorf

Zunftbeschreibung

DaugendorfDie älteste Urkunde in der Daugendorf genannt ist, stammt aus dem Jahre 805. Der Ort hieß damals Teugendorf. Mit Wirkung vom 1. Mai 1972 wurde Daugendorf , Ortsteil von Riedlingen.
Die Narrenzunft Blockstrecker wurde im Jahre 2000 in die Vereinigung aufgenommen.


,,Blockstrecker" nennt man die Daugendorfer für einen Schwabenstreich, als beim Donaubrückenbau zu kurz abgesägte Balken mit Hilfe von Pferden in die Länge gezogen werden sollten.

Narrenruf :  Block -Strecker

www.nzdaugendorf.de

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Der Blockstrecker

Diese Gruppe bestehend aus Hohen Räten, Fuhr- und Zimmerleuten soll den Zuschauern, die von Michael Buck aufgeschriebene Begebenheit nochmals aufzeigen. Bei sämtlichen Urnzügen wird der ausziehbare Balken zur optischen Demonstration mit getragen.
,,Blockstrecker" nennt man die Daugendorfer für einen Schwabenstreich, als beim Donaubrückenbau zu kurz abgesägte Balken mit Hilfe von Pferden in die Länge gezogen werden sollten.

Fuhrmänner

FuhrmannDie Maske mit der roten Kopfhaube aus Filz soll einen Eindruck von Lebensfreude und von der "Schlauheit" jener Daugendorfer vermitteln, die glaubten, Holzstämme mittels Pferdekraft strecken zu können.An den Schwabenstreich erinnern die Miniaturbalken an der Kopfhaube, wie auch die in Applikationen festgehaltene Szene auf dem blauen Bauernkittel. Mit den  aufgenähten Blumen soll auf den Übergang vom Winter zum Frühjahr hingewiesen werden.
Zum Kittel trägt der Fuhrmann eine mit ca. 1000 grünen und roten Filzflecken besetzte Latzhose. Diese mit Flecken besetzte Hose soll u. a. auch an die Armut der Landbevölkerung erinnern. Seinen Kopf ziert ein Filzhut mit selbst gesuchten Federn von Wald und Feld.

Tautschbuchhexen:

TautschbuchhexWie viele andere Zünfte sehen auch die Daugendorfer den Ursprung ihrer Hexen in den mittelalterlichen Hexenprozessen und Hexenverbrennungen. Zu den Orten, welche damals als Tummelplätze der Hexen galten, gehörte auch der Tautschbuch auf der Daugendorfer Gemarkung. Auch in der Geschichtsbeschreibung des Klosters Zwiefalten wird 1610 von den Hexengeschichten auf dem Tautschbuch berichtet. Noch heute erinnert der Waldteil "Hexentannle" an jene schrecklich Zeiten.

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